sur:face
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Berührung, Kontakt und Rituale wurden in der Pandemie zum Problem, Mimik wird oft von einer Maske verdeckt.
Dieser Widerspruch zwischen Innen und Außen, hygienisch verdeckter Haut und unter die Haut gehenden Emotionen, stand zu Beginn des gemeinschaftlichen kreativen Prozesses.
Der junge Freiburger Kulturverein zeug und quer e. V. präsentiert mit dem auf Neue Musik spezialisierten Ensemble Scope einen Abend der berühren will indem die ‚Nichtberührung‘, der Imperativ der physischen Distanz, verhandelt wird.
„Einander dich (und nicht ‚sich‘) berühren“ (Jean-Luc Nancy) – die angenehme Nähe dieser „Dich“-Berührung und des „Mich“-Berührtwerdens fehlt.
Uraufführungen von Clemens K. Thomas, Lucia Kilger und Ria Rehfuß nähern sich aus unterschiedlichen Perspektiven dieser neuen Diskrepanz eines auf sich gestellten Körpers und Geistes und werden mit Brigitta Muntendorfs ‚abschminken‘ und Alexander Schuberts ‚Point Ones‘ von Setdesigner Cornelius Reitmayr zu einem dramaturgischen Bogen verwoben. Die musikalische Leitung hat Friederike Scheunchen.
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Mit:
Friederike Scheunchen – Musikalische + künstlerische Leitung
Clemens K. Thomas – Komposition + künstlerische Leitung
Lucia Kilger – Komposition, Klangregie + künstlerische Leitung
Ria Rehfuß – Komposition, Performance + Dramaturgie
Cornelius Reitmayr – Set-Design, Licht + Kostüme
Paul Ebert – Projektmanagement
Hannah Wagner - Violine | Katharina Schmauder - Viola | Benjamin Coyte - Violoncello | Anna Stelzner - Kontrabass | Lina Andonovska - Flöte | Daniela Kohler - Klarinette | Eleni Ralli - Klavier | Paul Ebert - Percussion | Robert Menczel - E-Gitarre | Svenja Bleyer - Harfe | Natalia Ortega Marti - Sopran
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Gefördert von:
Kooperationspartner:
E-Werk Freiburg